Nun aber eine wirklich geniale App

Cahoots

zeigt Euch an, welcher Institution und/oder Verbindung von Politik und Wirtschaft ein „freier“ Journalist angehört und wessen Kind er ist – bzw. möglicherweise welcher Gesinnung sein Beitrag zu zuordnen ist.

Das erleichtert einem doch, den entsprechenden Beitrag besser beurteilen zu können.

Cahoots gibt es als add-on für Firefox, Chrome und Safari und ihr bekommt das Add-on hier:

http://cahoots.pw/

Übrigens, Journalisten, deren Gesinnung über cahoots nun „aufgedeckt“ wird, sind empört. Aber wieso denn das, frage ich mich? Ist es doch ihre Gesinnung, die sie doch eigentlich in ihren Beiträgen und Artikeln völlig frei äussern sollten. Sie sind doch Journalisten, die frei und gesetzlich berechtigt und verpflichtet und durch die Pressefreiheit geschützt, ihre Gesinnung offen äussern sollten, – wie sonst können sie echten Journalismus bieten? Wie sollte Aufklärung geschehen, Kritik geäussert und ein journalistischer Beitrag erbracht werden können, wenn nicht durch Äusserung seiner Gesinnung?

Oder habe ich am Journalismus etwas nicht verstanden? Stattdessen beschwert sich einer der betroffenen Journalisten über verschwimmende Grenzen von ehrlicher Transparenz und Gesinnungsschnüfflei. Tja, Pech gehabt, wenn dessen Beiträge nun richtig eingeschätzt beurteilt werden können – ganz ehrlich.

Cahoots ist jedenfalls für mich ein Stück zur ehrlichen demokratischen Transparenz und Aufklärung.

P.S.: vielleicht haben die betroffenen Journalisten einfach auch nur Angst, mit ihnen könnte das Gleiche passieren, was sie selbst seit Wochen bereits lebhaft praktizieren, nämlich Kritiker und Zweifler völlig grundlos mit „dem bösen Wort“ zu beleidigen und der Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu diffamieren – nur weil sie nicht konform gehen mit der derzeit vorherrschenden, gewollten Meinungsmache. 😉

 

Periscope – genial oder gefährlich

Heute hörte ich im Radio zufällig einen Beitrag eines CHIP.de Mitarbeiters über die App Periscope.

Der CHIP.de Mitarbeiter war ja schier begeistert und bei mir gingen die Alarmglocken an.

Was macht Periscope?

Es ermöglicht Videos vom Smartphone aufgenommen per Livestream zu verteilen, damit andere an dem Erlebnis live teilhaben.

Das Team von Periscope wirbt wie folgt für ihre App:

„Seit etwas mehr als einem Jahr sind wir von der Idee fasziniert, die Welt durch die Augen eines anderen Menschen zu entdecken. Was wäre, wenn Du durch die Augen eines Demonstranten in der Ukraine sehen könntest? Oder Du könntest den Sonnenaufgang aus einem Heißluftballon heraus in Kappadokien beobachten? Es mag vielleicht verrückt klingen, aber wir wollten etwas erschaffen, das Teleportation so nahe wie möglich kommt. Zwar gibt es viele Möglichkeiten, um Ereignisse und Orte zu entdecken, uns wurde aber klar, dass es keine bessere Möglichkeit gibt, einen Ort sofort zu erleben, als über Live-Video. Ein Bild kann mehr als tausend Worte sagen, aber Live-Videos können Dich an irgendeinen Ort versetzen und Dich herumführen.“

Das klingt alles ganz aufregend und ist auch sicherlich ohne jegliche böse Absichten entwickelt worden.

Aber dennoch erschreckend!

Was wäre, wenn Du durch die Augen eines Demonstranten in der Ukraine sehen könntest?

heisst es da.

Oweiaaaa.…. abgesehen davon, dass man mich dort nicht antreffen wird, so könnte es aber durchaus sein, dass man mich auf einer anderen Demo mal antreffen und filmen könnte. Und dieser Livestream, auf dem ich zufällig im Bild bin, wird geteilt, und kann auch auf Smartphones oder anderen mobilen Geräten gespeichert und übertragen werden, weiterverarbeitet und wiederverwertet und auch verfälscht, verunstaltet oder in falschem Kontext gesetzt werden.

Und was wäre, wenn Dich Dein Arbeitgeber oder Dein Nachbar gerade per Livestream zufällig unter der Menge Anderer auf einer politischen Demo erkennen? OOps-

das könnte sehr böse enden… so gibt es ja auch bei der Videoüberwachung klare Regeln, wer, wie und was und zu welchem Zweck Aufnahmen machen darf, und muss dafür sorgen, dass diese Bilder und Aufnahmen ohne meine Zustimmung nicht angefertigt werden dürfen, nicht gespeichert, weiterverarbeitet etc. werden. Deswegen gibt es ja auch die Verpflichtung bei der Überwachung öffentlich zugänglicher Orte ein entsprechendes Hinweisschild für jeden sichtbar zu installieren. Zusätzlich muss der Betreiber der Videoüberwachungsanlage sicherstellen, dass die Daten nicht in zweite Hände gelangen und den Datenschutzbedingungen entsprechen.

Es gibt das Recht am eigenen Bild auf Deine persönlichen Bilder und Aufnahmen, sowie das Persönlichkeitsrecht hier in Deutschland.

Was das ist, wird hier sehr gut beschrieben

https://www.rechtambild.de/2015/01/urheberrecht-vs-persoenlichkeitsrecht/

Ich zitiere aus der og. Quelle:

(…)

Recht am eigenen Bild

Die §§ 22 ff. KUG regeln das Recht einer Person am eigenen Bild. Die Vorschriften betreffen allein die persönlichkeitsrechtlichen Interessen der fotografierten Person. Das Recht am eigenen Bild steht nicht dem Urheber, sondern nur dem Abgebildeten zu. Dieser ist ausschließlich befugt, darüber zu befinden, ob und in welcher Weise er der Öffentlichkeit im Bild vorgestellt wird (vgl. BGH NJW 2007, 1977).

Das Bildnisrecht beschränkt den durch das Urhebergesetz geschützten Fotografen bei der Anfertigung und Verwertung seiner Fotos. Fotografien dürfen gemäß § 22 KUG nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Ausnahmen finden sich in § 23 Abs. 1 KUG, wie z.B. bei Bildnissen der Zeitgeschichte oder Fotos auf denen die Personen nur als Beiwerk erscheinen. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn die fotografierte Person dafür, dass sie sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhalten hat (vgl. § 22 S. 1).

(…)

Allgemeines Persönlichkeitsrecht

Die auf einem Foto dargestellte Person ist durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Art. 2 Abs. 1 GGi.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG geschützt, wenn das verwendete Bild einen „anrüchigen“ Charakter aufweist oder mit der Art seiner Verwendung nachteilige Folgen für den Abgebildeten verbunden sind (Damm/Rehbock, Widerruf, Unterlassung und Schadensersatz in den Medien, Rn. 374).

Ob die Veröffentlichung einer Fotoaufnahme aufgrund eines Verstoßes gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht tatsächlich unzulässig ist, ist mit Hilfe einer Abwägung zwischen den Interessen des Fotografen und der auf dem Foto abgebildeten Person zu beurteilen. Wenn diese Interessenabwägung zu dem Ergebnis führt, dass durch die Fotografie das allgemeine Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person verletzt wird, ist dessen Veröffentlichung unzulässig.

-Zitat Ende-

Mitarbeiterführung

Gute Mitarbeiterführung beginnt mit der Einarbeitung des Mitarbeiters, ihn zu  motivieren, ihn befähigen sich in der neuen Umgebung zurecht zufinden, und ihn an die Unternehmenskultur „anzupassen.“ En guter Coach befähigt seinen Mitarbeiter eigenverantwortlich zu arbeiten und die Steuerung seiner Aufgaben zu übernehmen.

Hier ein interessantes Video zum Thema:

Führen statt Managen