WLAN wäre besser gewesen


Stolz präsentieren sich 2 weibliche Teenager auf einem Foto, die ein lacht, die Andere schaut gerade – etwas unglücklich vom Fotografen erwischt – anhimmlend auf zum Syrer, welcher gerade einen Scheck über 220 Euro für das Flüchtlingsheim erhalten hat.

http://www.moz.de/bild-ansicht/dg/0/3/1571457/1027832267/

„Scheckübergabe in der Beeskower Flüchtlingsunterkunft: Betreuer Ingo Müller und der Syrer Rizan Shrekho nehmen von den 17-jährigen Schülerinnen Manuela Otto und Christin Bredau und Lehrerin Regina Teichert eine Spende von 220 Euro entgegen.“

Das ganze ist in Beeskow passiert. Was haben die Schüler gemacht, um die 220 Euro zu sammeln?

Zitat

„Während eines Projekts Ende vergangenen Jahres haben 24 Schüler mit fachlicher Anleitung Körbe verschiedenster Art geflochten und sie dann bei unserem Weihnachtsbasar und beim Benefizkonzert verkauft“, erklärt Lehrerin Regina Teichert. Die Schüler selbst hätte entschieden, dass das Geld der Beeskower Flüchtlingsunterkunft gespendet werden soll.

Zitatende

Körbe haben sie also geflochten – und verkauft – nett!

Was machen die Flüchtlinge mit dem Geld?

Zitat

Verwendet werden sollen die 220 Euro für die Teilnahme am Drachenbootrennen im Sommer aus der Spreeinsel. „Das brauchen wir unter anderem für die Startgebühr“, sagt Betreuer Ingo Müller. Das Drachenboot werde mit Flüchtlingen und Mitarbeitern des betreuenden Vereins Bumerang besetzt. Mit dabei sein will auch Rizia Shekho. Der 27-jährige Syrer lebt seit sechs Monaten in Beeskow.

Die Unterkunft ist derzeit nur zu 68 Prozent mit 23 Bewohnern belegt.Die meisten kommen aus Syrien, aber auch aus Pakistan, Somalia, Iran und Afghanistan.

Zitatende

Wir wollen mal festhalten, dass außer Syrien und Afghanistan, keines dieser Herkunftsländer asylberechtigte Länder sind!

Iran eher nur bedingt. Irak wäre ein asylberechtigtes Herkunftsland!

Und nun werden also die 23 Personen Drachenboot fahren. Ein bisschen Spaß und Freizeit im Sommer! Haben ja sonst nichts zu tun???? Und unmöglich zu erwarten, dass sich 23 Personen sich ihr Startgeld von 10 Euro!!!! nicht selbst verdienen könnten.

Der Artikel ist vom 05.05.2017.

Vielleicht wäre es besser gewesen, den Flüchtlingen statt ein Drachenbootrennen einen vernünftigen WLAN Zugang zu spendieren!

Denn nur wenige Tage später passiert dies in dem Flüchtlingsheim, so berichtet die MOZ am 19.05.2017:

Zitat

In einer Flüchtlingsunterkunft in Beeskow hat ein Asylbewerber am Freitag einen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht. Anschließend hat sich der 18-jährige Syrer mit dem Messer selbst verletzt. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war es zwischen den Männern zum Streit gekommen, weil der WLAN-Anschluss zeitweilig lahmgelegt war. In der Asylbewerber-Unterkunft wurde am Freitag eine neue Küche eingebaut. Wegen der Elektro-Arbeiten musste die Stromzufuhr und damit der WLAN-Router abgeschaltet werden.

Der Beeskower Verein Bumerang, der das Asylbewerberheim im Auftrag der Kreisverwaltung Oder-Spree betreibt, wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Vorfall äußern. Die Ausländerbehörde in der Kreisverwaltung war nachmittags nicht mehr erreichbar. Aufgrund abgestellter Einsatzfahrzeuge kam es auf der Frankfurter Straße in Beeskow kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.

Zitatende

http://www.moz.de/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1575133/

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