Emmanuel Macron – ein Guter?


Seit der vergangenen Präsidentenvorwahl in Frankreich hört man in Deutschland zum ersten Mal wohl bewußt von Emmanuel Macron. Ein junger, erfolgreicher Typ der als zukünftiger Präsident Frankreichs  schon jetzt gehandelt wird.

Dabei ist es alles andere als ein Hoffnungsträger oder gar ein unabhängiger Politiker mit eigenen, neuen Ideen!

Sigmar Gabriel hat sich ja auch schon ganz begeistert geäussert. Mit Macron würde Frankreich einen EU-Befürworter bekommen, der den Geist Europas neu belebeen würde mit seinen jungen, modernen Ideen, ein Segen für Europa!

Und auch die Nachrichtensprecher äussern sich bis auf wenige Ausnahmen nur positiv und hoffnungsvoll über Macron.

Aber wer ist denn Macron überhaupt und woher kommt er?

Schaut man sich seine Biographie mal schnell auf Wikipedia an, stellt man sehr schnell fest, dass Macron ein Günstling der herrschenden Elite um die Rothschilds und der neuen Weltordnung ist.

Von Hollande, dem jetzigen Präsidenten, begünstigt, erhielt er eine Postion in der Regierung Hollandes als Finanzdirektor.

„Nach seinem ENA-Abschluss wurde ihm ein Amt in einer der drei höchsten Institutionen der Administrative angeboten, und so arbeitete er ab 2005 als Finanzdirektor im öffentlichen Dienst bei der Inspection des Finances, einer einflussreichen Abteilung des Finanzministeriums. Als finanzpolitischer Leitzentrale des Staates entstammten dem Schatzamt häufig die Leiter des Präsidialamtes. Hier lernte ihn schließlich auch Jacques Attali kennen, ein Wirtschaftsprofessor, Publizist und langjähriger Wirtschaftsberater von Staatspräsident François Mitterrand, der ihn später als Berater des neuen Präsidenten François Hollande empfahl.[7][8] 

Wen wundert’s, dass Macron als großer EU-Politiker betrachtet wird. Denn es war Mitterand der Kohl zur Aufgabe der starken DM gezwungen hat und verlangte dass Deutschland den Euro einführte. Dies zur Schwächung der deutschen Wirtschaft.

Macron hat eine äusserst steile und schnelle Karriere hinter sich, er ist erst 39 Jahre alt.

Direkt nach seinem Studium war er also im Finanzminsterium als Finanzdirektor einer „einflussreichen Abteilung“ tätig.

Danach dann, wurde er bald schon Investmentbanker bei der Rothschild Bank Rothschild&Cie. und wurde sogar Partner – mit 33 Jahren. Und dort hat in die Geschäftspraktiken der großen Konzerne tiefen Einblick gewonnen –  natürlich ganz im Sinne der Wirtschaftsliberalen und auch im Sinne der neuen Weltordnung und den Rothschilds – sowie den Immoralitäten einer Nestlé, die Wasser privatisiert und der Bevölkerung in Afrika und Südamerika die Brunnen verplompt, um das Wasser teuer an sie zu verkaufen, und welche ausserdem auch Grundwasser abpumpt, um teures Wasser ( Evian ) in Plastikflaschen zu verkaufen an die Bevölkerung zu verkaufen, welches eigentlich der Bevölkerung gehört!!

Wenn man derlei Praktiken einfach ignoriert und nicht kritisiert, und nicht auch befürwortet, wird man wohl kaum Partner einer Rothschild Bank!

„Nach seiner Tätigkeit im Finanzministerium arbeitete Macron im Pariser Institut Montaigne, einer wirtschaftsliberalen Denkfabrik. Eingeführt von Serge Weinberg, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von La Redoute und Verwaltungsratspräsidenten von Sanofi, und Jacques Attali erhielt er 2008 mit 31 Jahren eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie.[9][10][11] Zwei Jahre später wurde er Partner (associé-gérant) bei Rothschild. Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen des Jahres, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.[12][13]

Da weiß man, wessen Kind Macron ist und wo seine Prioritäten liegen. Lesen wir mal weiter in Wikipedia:

Als François Hollande im Mai 2012 die Präsidentschaftswahl gewann, gab Macron seine Stelle bei Rothschild auf, wechselte in den Präsidialstab und wurde Hollandes Berater für Wirtschafts- und Finanzpolitik. Zudem war er von Mai 2012 bis Juni 2014 als stellvertretender Generalsekretär des Präsidentenamtes im Élysée-Palast tätig.[18]

Das Gebäude des Ministère de l’Economie et des Finances, zu Deutsch Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, wird auch nach dem Pariser Stadtteil Bercy genannt.

Am 26. August 2014 ernannte Präsident Hollande Macron zum Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales im Kabinett Valls II.[19] Macron löste damit Arnaud Montebourg ab, der diese Position im Kabinett Valls I und davor im Kabinett Ayrault II bekleidet hatte. Macrons Nominierung wurde als Signal interpretiert, Hollande meine es ernst mit dem von ihm eingeschlagenen unternehmerfreundlicheren Kurs. Macron ermöglichte dabei unter anderem den Verkauf von SFR an Patrick Drahi, den sein Vorgänger Montebourg verhindern wollte.[20]

Der unternehmerfreundliche Kurs Macrons wurde von ihm in einem Reformpaket durchgeführt:

„Macron steht für einen sozialdemokratischen Reformkurs:[21][22] Er war es, der als wichtigster Wirtschaftsberater Hollandes federführend ein Reformpaket (Pacte de Responsabilité et Solidarité)[23] entwarf, das unter anderem mit Steuererleichterungen für Unternehmen in Höhe von 30 bis 40 Milliarden Euro (binnen dreier Jahren) die stagnierende französische Wirtschaft ankurbeln sollte.[24]

Wir lesen hier, dass es sich um einen sozialdemokratischen Reformkurs handele.

Dabei ist es alles andere als sozial oder demokratisch:

„Am 17. Februar 2015 wurde das Reformpaket als Gesetzentwurf (Loi Macron) in der Nationalversammlung eingebracht. Das Gesetz wuchs während der langwierigen parlamentarischen Beratungen – mit etwa 3000 Änderungsanträgen – zu einem Werk mit 200 Artikeln an. Dabei tastet die Loi Macron weder die 35-Stunden-Woche noch den Kündigungsschutz noch den Mindestlohn an. Die Regierung wandte Artikel 49 Absatz 3 der französischen Verfassung an, um das Gesetz ohne Abstimmung im Parlament durchzusetzen.[27] Sollte das Gesetz ursprünglich wirtschaftsfreundlich sein und den französischen Arbeitsmarkt liberalisieren, so gilt die in Kraft getretene Version rechten Kritikern als zu kompliziert und dem linken Flügel der sozialistischen Partei als ein Abbau des Sozialstaats.[28] Der ehemalige Minister Pierre Joxe kritisierte, dass die französischen Sozialisten nicht für eine derartige Politik gewählt wurden.[29]

Aha! Aber Macron wird ja nun schon als Reformer der EU gehandelt – da weiss man ja schon jetzt, wohin die Richtug geht. Und diese ist bestimmt nicht zu Gunsten der Bevölkerung und jener die doch die Produzierenden sind, ohne die die Unternehmen einpacken könnten und sich ihre Gewinne und Dividenden an die Backe nageln könnten und Macrons und andere doch schliesslich völlig überflüssig machen würden!

Ohne Produktion, keine Waren, ohne Waren kein Verkauf, ohne Verkauf  keine Gewinne, ohne Gewinne keine Aktien und Aktionärsdividenden und so weiter…..

Nun, wie ging es weiter mit Macron. Nachdem er also dann Millionen Honorar und Boni eingesackt hatte, in seiner Position als Investment Banker ( also Investment kommt ja von Investionen und Investitionen ist normalerweise Rückführungen von erwirtschafteten Gewinnen in den Produktionsbetrieb zu Forschungszwecken, Produktionsverbesserung, Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Förderung der Arbeitnehmer  – normalerweise!).

Macron investiert anscheinend lieber in seine eigene Taschen und soziale Aspekte der Arbeitnehmer scheinen ihn nicht sonderlich zu interessieren.

„Macron galt zunächst als beliebtester Politiker im Kabinett Hollande. Dies änderte sich im Laufe des Jahres 2016, als bekannt wurde, dass Macron zu wenig Steuern gezahlt habe.[30] Seit einer gefilmten Auseinandersetzung im Mai 2016 mit demonstrierenden Gewerkschaftern gilt er bei vielen Mitgliedern der sozialistischen Partei als rotes Tuch.[31] So forderten Umfragen zufolge 52 % der Franzosen im Juni 2016 seinen sofortigen Rücktritt als Minister.[32]Bekannt war das angespannte Verhältnis zu Manuel Valls, mit dem es mehrfach zu harten Auseinandersetzungen gekommen sein soll. Im Juli 2016 drohte Hollande Macron mit Entlassung. [33] Am 30. August 2016 trat Macron von seinem Amt als Minister zurück. Sein Nachfolger ist Michel Sapin.“

Ihn interessiert eher, die Situation für Unternehmen zu verbessern. Die Nöte der Bevölkerung, Alterssicherung, Sicherung von Arbeitsplätzen, oder Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Vorkommnisse auch angesichts der Flüchtlingskrise und so weiter, rühren ihn wohl nicht. Die Bedingungen für Unternehmen zu verbessern  ( also steuerliche Vergünstigungen zum Beispiel ) führen ja heutzutage ncht dazu, dass in Arbeitsplätze investiert wird, sondern lediglich dazu dass die Gewinne maximiert werden sollen, auch mit Hilfe weniger Beschäftigter.

Eine Demokratisierung der EU heisst, weniger Regulierung und mehr Eigenmacht und Unabhängigkeit der einzelnen Staaten von der EU – also eigentlich weniger politische EU, dafür aber mehr wirtschaftlicher Nutzen durch die EU.

„Macron gilt als Vertreter klassischer wirtschaftsliberaler Positionen. In seinem Wahlprogramm anlässlich der Präsidentschaftswahl 2017 forderte er den Abbau von Stellen im öffentlichen Sektor, einen Umbau der gesetzlichen Renten– und Arbeitslosenversicherung, die Reduzierung der Unternehmensteuer und die Aufweichung von Regulierungen für Unternehmen.[57] Er möchte die Bedingungen für Unternehmensgründungen verbessern.[52] Ferner forderte er mehr Lehrer- und Polizistenstellen in sozialen Brennpunkten, eine Demokratisierung der Europäischen Union und gemeinsame Institutionen für die Eurozone.[52]

Macron ist auf jeden Fall das schlechtere Übel! Aber das sieht ja ein Sigmar gabreil, eine Merkel und auch andere nicht, da sie alle aus demselben Lager kommen!

Dazu lesen wir in der englischen Wikipedia und ich bin erschrocken. Macron gehört der neuen Weltordnungs-Clique schon an und damit ist sein Kurs schon klar:

Macron accumulated a wide array of supporters, securing endorsements from François Bayrou of the Democratic Movement (MoDem), MEP Daniel Cohn-Bendit, the ecologist candidate François de Rugy of the primary of the left, and Socialist MP Richard Ferrand, secretary-general of En Marche!, as well as numerous others – many of them from the Socialist Party, but also a significant number of centrist and centre-right politicians.[24]

Political positions

Macron has been described by some observers as a social liberal[25][26][27][28][29] and by others as a social democrat.[30][31][32] During his time in the French Socialist Party, he supported the party’s right wing,[33] whose political stance has been associated with „third way“ policies advanced by Bill Clinton, Tony Blair and Gerhard Schröder, and whose leading spokesman has been former prime minister Manuel Valls.[34][35][36][37]

He supports the Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) between Canada and the European Union,[45] criticizing the Walloon government for trying to block it. He believes that CETA should not be validated by national parliaments because „it undermines the EU“.[46] Regarding the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), Macron stated in June 2016 that „the conditions [to sign the treaty] are not met“, adding that „we mustn’t close the door entirely“ and „need a strong link with the US“.[47]

In April 2017, Macron called for a „rebalancing“ of Germany’s trade surplus, saying that „Germany benefits from the imbalances within the euro zone and achieves very high trade surpluses“.[48]

( Mit anderen Worten, er fordert Deutschland auf, Geld an die EU abzuführen, um einen Ausgleich zu schaffen, indem sie für ihre Gewinne Strafe an die EU zahlen,  und Frankreich als schwächeren wirtschaftlichen Staat über die EU zu begünstigen ).

Macron was in 2012 a Young Leader with the French-American Foundation, a pro-American organisation founded in the 1970s by two US members of the Council on Foreign Relations.

In January 2017 he said France needed a more „balanced“ policy toward Syria, including talks with Bashar Assad.[51] In April 2017, following the use of poison gas by the Assad regime, Macron proposed possible military intervention against Assad regime, preferably under United Nations auspices.[52] – 

(Oder auch ohne UN-Mandat??!!)

He supports the continuation of President Hollande’s policies on Israel, also opposes the BDS movement, and has refused to state a position on recognition of the State of Palestine.[53]

Macron was described by some as europhile[55][56] and federalist[57][58] but he describes himself as „neither pro-european, eurosceptic nor a federalist in the classical sense“,[59] and his party as „the only pro-european political force in France“.[60]

In June 2015, Macron and his German counterpart Sigmar Gabriel published a platform advocating a continuation of European integration. They advocate the continuation „of structural reforms (like labor market), institutional reforms (including the area of economic governance)“,[61] but also a reconciliation of ‚tax and social systems (like better coordination or harmonization of the corporate taxes via, for example, minimum wages)“.

He also advocates the creation of a post of the EU Commissioner that would be responsible for the Eurozone and Eurozone’s Parliament and a common budget.[62]

Immigration

Unlike many French Socialists, including former Prime Minister Manuel Valls, Macron supports the open-door policy toward immigrants and refugees pursued by Angela Merkel in Germany[67] and promotes tolerance towards immigrants and Muslims.[54] Macron has expressed confidence in France’s ability to absorb more immigrants and welcomes their arrival into Europe, asserting that the influx will have a positive economic impact.[68]

However, he believes that Frontex (the European Border and Coast Guard Agency) is „not a sufficiently ambitious program“ and has called for more investment in coast and border guards, „because anyone who enters [Europe] at Lampedusa or elsewhere is a concern for all European countries“.[46] Regarding asylum policy, he believes „the … period of review should be considerably shortened“ and that „all those whose claims fail must be deported immediately.“

Man mag es ja finden wie man will – ich finde es jedoch schon sehr befremdlich, dass er mit 15 Jahren eine Beziehung zu seiner 24 Jahre älteren Lehrerin begann. Also noch befremdlicher ist es ja von der Lehrerin… seine Eltern fanden das wohl auch.

„Macron is married to Brigitte Trogneux, 24 years his senior,[84] who was his teacher in La Providence high school in Amiens.[85][86] They first met when he was a 15-year-old student in her drama class, but were officially a couple only after he turned 18.[87]

His parents initially attempted to separate the couple by sending him away to Paris to finish the final year of his schooling, as they felt his youth made this relationship inappropriate,[9][87] but the couple stayed together after he graduated and eventually were married in 2007.“

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