Ich vermisse etwas in diesem Artikel


https://www.welt.de/wirtschaft/article158932906/Willkommenslotsen-die-Headhunter-im-Fluechtlingsheim.html

1500 Vermittlungen in einem halben Jahr

heisst es da.

Und darunter das schöne Bild eines lächelnden jungen Mannes dunkler Hautfarbe, der gerade Waren in ein Lebensmittelkühlregal packt. Und dann kommt’s. Die Bildunterschrift – natürlich in kleiner Schrift – lautet:

„Nach seiner Flucht aus Eritrea macht der 19-jährige Haben ein Praktikum in einem Supermarkt in Biesen in Brandenburg.“

Das hört sich auf den ersten Blick alles ganz fabelhaft an:

„Die Halbjahresbilanz, die das Ministerium zieht, sieht nach Informationen der „Welt“ wie folgt aus: Zwischen März und August dieses Jahres haben die Willkommenslotsen rund 1500 Flüchtlinge an kleine und mittlere Unternehmen vermittelt. 809 Flüchtlinge haben ein Praktikum absolviert, 144 Hospitationen, 235 haben sogenannte Einstiegsqualifizierungen begonnen.

Insgesamt 246 Flüchtlinge konnten mithilfe der Willkommenslotsen direkt eine Ausbildung beginnen. „Allein hundert davon in Berlin“, sagt Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer in der Hauptstadt. Und 137 Flüchtlinge sind am Ziel: Sie haben durch das Lotsenprogramm einen richtigen Arbeitsplatz bei einem Mittelständler gefunden.“

Also ich fasse nochmal zusammen:

Von ca. 2 Millionen registrierten Flüchtlingen ( oder gar mehr ) im letzten Jahr sind

1500 Flüchtlinge an kleine und mittlere Unternehmen vermittelt wordendas sind weniger als 10%!

Von diesen 1500 vermittelten Personen sind allerdings insgesamt 1188 Personen garnicht angestellt worden , also ist ihnen auch kein Arbeitsplatz vermittelt worden! Sie waren Praktikanten und Hospitanten ohne Gehalt!

235 haben eine Einstiegsqualifizierung begonnen, also sie bekommen erstmal Deutschunterricht!

Lediglich 246 Flüchtlinge erhielten einen richtigen Arbeitsplatz. Ich zücke meinen Taschenrechner wieder und wieder, damit ich mich auch ja nicht mit den Nullen vertue: 235 / 2.000.000 * 1000… ja, stimmt das denn, und nochmal und nochmal: Das sind 0,11 Promille!!!

Okay, gut denke ich, unter den registrierten 2.000.000 Flüchtlingen sind auch Kinder und Frauen ( und die wenigsten von ihnen werden je arbeiten gehen, die arbeiten genug zu Hause und als Mutter !).

Aber die meisten Flüchtlinge, nämlich ca. 75% waren junge Männer – laut den Statistiken – nicht aufgrund meiner Beobachtung!

Also nochmal:

Es sind nicht ca. rund  10%, nämlich 1500 Flüchtlinge von ca. 1.400.000 arbeitsfähigen männlichen Flüchtlingen ( 70% von 2 Millionen ) in Arbeit vermittelt worden! Sondern lediglich 0,17 Promille!!!

Und was hier nicht gesagt ist, als was sie Arbeit gefunden haben und zu welchen Bedingungen und Gehalt!!! Das wird wohlweislich weggelassen – meine ich mal so in meiner Naivität.

Und die Bildunterschrift lautete:

„Nach seiner Flucht aus Eritrea macht der 19-jährige Haben ein Praktikum in einem Supermarkt in Biesen in Brandenburg.“

Sind das also unsere zukünftigen Fachkräfte, die laut Regierung und Merkel, und wie sie alle heissen, unsere Renten bezahlen werden???!!!!

Na ihre Renten ganz gewiss nicht, sie erhalten ja Pensionen. Die sind save!

Das ist eine traurige – ja ärmliche – Bilanz, die wie ein Riesenerfolg angepriesen wird.

Das ist eine Träne im Ozean würde ich mal meinen!

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