Geregelte Armut


Da habe ich vorhin einen ARD Beitrag gesehen über Hartz IV Empfänger,die erst ihr Haus und Grundstück als Vermögen veräussern müssen, bevor sie die Leistungen vom Staat erhalten.

Auch wenn sie 15 Makler bestellten, die ihnen bescheinigen, dass das Haus kaum gekauft wird in dem Zustand und es ausserdem in einer Region angesiedelt ist, die unattraktiv ist, nämlich irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern, besteht der Staat darauf und verweigert der Familie die Auszahlung! Solange bis das Haus verkauft ist. Nun möchte man meinen, die Familie könnte ihr Haus ja ganz günstig abgeben oder verschenken, um endlich Hartz IV beziehen zu dürfen. Aber Nein! Dann würde sich das Amt beschweren, dass sie ihr Haus unter Wert veräussert haben, damit das Vermögen gemindert hätten und dann selbst Schuld daran sind und auch dann haben sie auch keinen Anspruch auf Hartz IV. Denn das Vermögen, Ersparnisse, Rentenversicherung etc. muss erst verflüssigt und aufgebraucht werden, bevor man Hartz IV Anspruch hat. Also auch das Haus und Grundstück, Eigentumswohnung. Das alles gehört zum Vermögen. Ich würde das ja verstehen, wenn man diese nicht selbst bewohnt und Mieteinahmen generieren würde, aber hier geht es um das Familienheim, das bewohnt wird. Wer also meint mit einem Haus seinen Altersruhesitz zu haben, sein Espartes und verdientes Geld in die Zukunft zu investieren, der irrt.

Nun wird ja der Nebenschauplatz eröffnet und der Osten als Dunkel Deutschland bezeichnet und Ossis-sind-alles-Nazis als Kuh durchs Dorf getrieben. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern.

Dabei ist es eine Region, die durch Armut gekennzeichnet ist (ausser vielleicht die Tourismus-Hochburgen) mit einem hohen Anteil an Arbeitslosigkeit.

Gibt es dafür Verständnis?! Nein, im Gegenteil! Der humanitäre Imperativ gilt nicht unserer Gesellschaft für unsere Nachbarn, der steigenden Kinderarnut, nicht den Arbeitslosen und nicht den Hartz IV Beziehenden, die hier seit Generationen leben und arbeiteten und damit ein Teil unserer sozialen Gesellschaft sind. Da wird diskutiert wie der Fremdenhass sich in diesen Regionen ausbreitet. Aber ist es denn Fremdenhass oder vielmehr die Empörung und Wut über diese Ungerechtigkeit. Ja die den Fremden die finanzielle Zuwendung neiden. Finde ich jetzt nicht so unverständlich angesichts der Aufwendungen, die der Staat dafür bereitstellt. Wohnungen, Kindergeld, auch für die im Ausland lebenden Kinder, Feier Nachzug für die Familie, zumindest uneingeschränkt bis vor Kurzem, Begrüßungsgeld in der doppelten Höhe eines monatlichen durchschnittlichen Eikommens und so weiter.

Da werden aus dem Topf der Arbeitslosengelder nun Sprachunterricht für Migranten finanziert, aber Hartz IV Berechtigte sollen ihr Heim verkaufen für dass sie gearbeitet haben und welches sie sich aufgebaut haben.

Sahara Wagenknecht hat Recht, wenn sie darauf hinweist, dass wir genügend andere soziale Probleme haben. Unsere Schulen verrotten, die Bildung lässt nach, und so weiter.

Bekannte aus der IT sind arbeitslos geworden und wer meint, sie finden schnell wieder Arbeit irrt. Und das trotz Fachkräftemangel??!! Es gibt Stellen, aber es gibt auch haufenweise Bewerber auf diese Stellen. Es gibt eigentlich zu wenig Stellen. Die Firmen beklagen sich darüber, dass sie keine adäquaten Bewerber haben. Die Ausbildung der Bewerber ist zu schlecht. Wie kann das weil nun unserem Land mit renommierten Universitäten und Fachhochschulen?

Sollten die Migranten die besseren Fachkräfte sein? Wenn das so ist dann sollten wir etwas an unserem Bildungssystem verändern, denn sonst können wir im globalen Wettbewerb nicht bestehen. oder geht es nicht doch nur um billigere Arbeitskräfte?? Diese werden der Bevölkerung sehr viel Geld kosten, und dafür werden Ansprüche auf Krankengeld, Rentengeld, Arbeitslosengeld, sozial Leistungen etc. gekürzt!!
Wie soll man angesichts dieser Aussichten nicht wütend und verzweifelt sein. Das ist Betrug am eigenen Volk was die so genannten Volksvertreter gerade Verwaltung nennen!

Die Medien bemühen sich auch redlich, dies vor der Bevölkerung zu verschleiern, indem sie stets vom wachsenden Fremdenhass sprechen. Denn nur so ist es möglich eine Bevölkerung die gerade entmachtet und enteignet wird, noch ruhig zu halten.

Anstatt mit seinem Nachbarn solidarisch zu sein, wird es gespalten in die Gutmenschen, die nichts zu befürchten haben und den Anderen, die einfach schlecht sind, fremdenfeindlich und arm!!

Der humanitäre Imperativ gilt nicht dem Kind von nebenan, auch nicht den Arbeitslosen und nicht jenen die dann in Hartz IV fallen.

Übrigens demgegenüber stehen dann folgende Überlegungen und Fakten:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s