Neulich mal wieder in Facebook


Ein lieber Bekannter von mir postete ein Comicbild, auf dem weiße, aus deutsch-sprachigen Ländern kommende Menschen, erkennbar an den entsprechenden Flaggen auf ihren Koffern,  vor der Grenzkontrolle Schlange stehen und um Einreise bitten. Der farbige, arabisch aussehende Grenzkontrolleuer schaut mit erstaunten Augen und unverständlicher Mimik auf die Einwanderer. Der erste deutsche Einwanderer sagt: Ich beantrage in ihrem Land Asyl und will das sie alle Kosten übernehmen. Ich erwarte, dass sie auf meine kulturellen Besonderheiten Rücksicht nehmen, meine Frau darf im bikini baden, ich will Schweinshaxe. Wenn sie das nicht tolerieren, dann sind sie rassistisch.

Es kam als Kommentar was kommen musste. Es schreibt einer gleich als Erster: „Hilfe, was willst du uns damit sagen? Wenn ich dich nicht kennen würde…“

Ja was?

Der Poster des Comicbildes zieht sich gleich zurück auf sicheres Terrain und schreibt politisch korrekt: „In erster Linie möchte ich damit zum Nachdenken anregen <smile emoticon >
Zum Einen, wie toll Vieles in unserem Land ist – für uns und für Kulturen anderer Länder. Zum Anderen ist es aber auch ein Denkanstoß an unsere eigenen Erwartungen und Flexibilität, wenn wir in anderen Ländern zu Gast sind.
Meine Erkenntnis zu alledem auf einen Punkt gebracht:
Ersetze Erwartungen durch Wertschätzung – das mach Vieles im Leben leichter und beugt so mancher Enttäuschung vor <smile emoticon>

Und was überhaupt nicht zum Bild passt, schreibt er gleich: „Zum Anderen ist es aber auch ein Denkanstoß an unsere eigenen Erwartungen und Flexibilität, wenn wir in anderen Ländern zu Gast sind.“

mmh, das war aber garnicht das Thema! Aber wir fassen uns gleich mal wieder entschuldigend an die eigene Nase, die aber garnicht in der Kritik stand.

Kritisiert wurde mit dem Bild das Gebaren der Flüchtlinge in unserem Land und die Zugeständnisse, die diesen gemacht werden, auch entgegen unserer Gesetze: Schächten, Burkas, Kopftuch tragen, und sogar anti-demokratische Äusserungen, die nicht geahndet werden durch ihre Priester – aber egal, darum geht es gerade auch nicht und führt zu weit.

Und dass man die umgekehrte Situation als absurd – als Witz – betrachtet.

Als absurd wird es aber nicht betrachtet, dass die Flüchtlinge in ihren Unterkünften Kloschüsseln zertrümmern, da sie gewohnt sind in ein Loch zu machen, Essen auf den Boden werfen, welches ihnen von Bundespolizisten oder in ihren Unterkünften ( RBB Bericht über das Flüchtlingsheim im Berliner ehemaligen Prinz Regenten Hotel ) gereicht wird, weil es ihnen nicht gefällt,  bespucken der Polizisten, etc. und erwarten, dass ihnen ihre Unterkünfte in den Flüchtlingsheimen von Reinigungskräften gereinigt werden , statt dass sie es selbst tun. Nein, das ist ja alles normal, so als ob es normal ist, dass Deutsche  jede Frechheit demütig hinzunehmen hätten! Ach ja die Schuld, die auf unseren Schultern noch immer lastet – lassen vergessen, wieviel Unrecht schon andere Nationalitäten begangen haben – unsere Schuld ist stets grösser!

In dem Facebook Thread geht es dann so weiter, dass sich ein Zweiter so äussert: „So schnell kann man zur Persona non grata werden <wink emoticon>
Egal welche Meinung jemand hat, aber die gerade demonstrierte Intoleranz ist das wahre Problem in Deutschland.“

Recht hat er! Es ist aber nicht die Intoleranz der wenigen, die tatsächlich „rassistisch“ sind, sondern vielmehr die Intoleranz derjenigen, die von allen Anderen erwarten, dass sie fremde kulturelle, politische und soziologische Werte, die unseren Werten widersprechen, kritiklos hinzunehmen und zu akzeptieren!

Es ist die Intoleranz derjenigen, gegenüber jenen, die zur bedingungslosen Toleranz nicht bereit sind!  Und dass sie sich diese auch noch moralisch über die Mehrheit hinwegheben wollen, ist gefährlich! Das grenzt an politische Propaganda, und erinnert an der Rattenfänger zu Hameln, der alle anderen verführen will, ihm in den Tod zu folgen.

Was uns „fremd“ ist, heisst in seiner Bedeutung nicht nur, dass es etwas uns  Unbekanntes ist, sondern dass es nicht vereinbar bist, nicht im Einklang ist – es ist uns eben „fremd“. Es geht eben nicht um „Fremdenfeindlichkeit“ – also gleich jeden fremden Menschen als Feind zu betrachten ( wenngleich man dies eben stets auch prüfen sollte, wenn man nicht verletzt werden möchte ) sondern es ist ein gesunder Argwohn, ob das Fremde eine Bedrohung sein könnte, für das eigene Leben, für die Sicherheit etc..

Nun ist aber erwiesen, dass diese fremden Werte im Widerspruch zu unseren stehen – und dennoch wird Toleranz gefordert!

Die Intoleranz einiger, die sich mittels Diffamierung und Hetze gegen die Kritiker wenden und unbedingte Toleranz gegenüber dem Fremden fordern, scheinen also die Übervölkerung von Fremden NICHT als Bedrohung ihrer Kultur und auch ihrer gesellschaftlichen und politischen Werte zu empfinden, wie sonst könnten für die Masseneinwanderung sein.

Dies ist psychologisch und soziologisch gesehen „krank“ und nicht normal!

Denn es bedeutet ganz einfach, dass sie unseren, und auch ihre eigenen Werte zugunsten der uns fremden Werte negieren. Damit entmachten sie auch die Regeln und Gesetze unserer Gesellschaft – sie sollen zugunsten des „Fremden“ aufgeweicht werden – denn beide können  nicht nebeneinander existieren, weil sie in Widerspruch zueinander stehen! Einer muss weichen, oder wir erleben Parallelgesellschaften – was ja schon so ist!

Durch die Toleranz uns fremder Sitten, Traditionen, Gesetze und Habiti stellt sich der Gutmensch folglich gegen unsere Gesetze und verteidigt und beschützt diese auch nicht mehr. Er steht dann nicht mehr hinter unserem Rechtssystem in unserem Staat und unserer gesellschaftlichen Form. Dabei kann er nur so daherreden, weil es dieses Rechtssystem überhaupt gibt! Und weil wir nicht mehr im Mittelalter leben!

Im übrigen, wären uns die Traditionen und Kulturen nicht fremd, wären diese Einwanderer Amerikaner, Briten, Franzosen, Kanadier, Australier oder oder, wir würden überhaupt keine „Fremdenfeindlichkeit“ erleben – wir würden diese Kulturen gerne als Multi-Kulti Kulturen aufnehmen. Weil sie nicht in Widerspruch stehen, sondern uns in der tat bereichern!!

Wer meint, dass er mit der Ich-toleriere-alles moralisch besser sei, der sollte mal über Folgendes nachdenken: wenn ein Mensch Burkas toleriert, toleriert er die Rechtlosigkeit der Frauen der islamischen Kultur, die sowohl religiös als auch gesellschaftlich traditionell begründet ist, dann toleriert er auch die Massnahmen gegen „aufsässige“ Frauen dieser Kulturen: Steinigung, Ehrenmorde, Zwangsverheiratung etc. und toleriert dann auch die Beschneidung, Vielehe etc.. Dann behaupte ich ganz provokativ: dieser Mensch ist ein Frauenfeind oder gar ein Frauenhasser, der die Rechte der Frauen negiert, gegen die Gleichberechtigung ist, damit den demokratischen Grundwerten widerspricht und diese negiert und schlussfolgernd gegen unsere Werte und Gesetze ist und daraus folgernd ein Feind unserer Demokratie ist.

Ganz ehrlich: ihr müsst Euch mal entscheiden wofür ihr seid, für demokratische Grundregeln oder für archaische Strukturen!

Ich lege das Video von Jasinna ans Herz, insbesondere das letzte Drittel. Hier geht es darum, wie viele sich moralisch belabern lassen, und dass wir dauernd belabert werden, dass es „Gut“ ist, „moralisch richtig“ ist, uns fremde Werte zu akzeptieren, und unsere eigenen Werte ( die eigentlich wesentlich zivilisierter sind) aufzugeben, und uns immer wieder versichert wird, dass es normal ist, wenn wir unseren politischen , gesellschaftlichen und persönlichen Schutz aufgeben!

In anderen Ländern, dem meisten, auch in Europa, wird es aber als „normal“ und „gut“ befinden, sich vor Überfremdung zu schützen. Dieses Verhalten wird  – und das ist psychologisch das Befremdlichste – von den Deutschen übrigens als „richtig“ und „legitim“ erachtet: Ja klar dürfen die Franzosen, die Amerikaner, die Briten und vor allem auch die Israelis national denken und fühlen und handeln und dafür in Demonstrationen öffentlich eintreten. Sie sind nicht fremdenfeindlich oder rassistisch! Nicht in den Augen der Deutschen.

 

 

 

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