Nichts ändert sich…


Heute heisst es im Spiegel:

„Die Regierungschefin sagt, sie setze zur Reduzierung der Flüchtlingszahlen unter anderem auf eine Bekämpfung der Fluchtursachen, eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei zur Überwachung der EU-Außengrenzen sowie eine solidarische Verteilung der Schutzsuchenden unter den EU-Mitgliedstaaten. “

Wollte Frau Merkel die Fluchtursachen bekämpfen, so müsste sie wirtschaftliche Verbesserungen in den Ländern etablieren, die unseren sozialen, wirtschaftlichen Leistungen gleichkommen. Unmöglich!!! Denn die Flüchtlingsherkunftsländer zeigen uns ja auch, dass es sich eben nicht nur ausschliesslich um Kriegsflüchtlinge oder politisch Verfolgte handelt – die ja tatsächlich Asylrecht hätten und dieses ja auch bekommen sollen.

Würde es gleiche soziale und wirtschaftliche Bedingungen auf der Welt geben, gäbe es keine Flüchtlinge, und man könne auch tatsächlich eine Gleichschaltung aller Länder und der Weltbevölkerung herbeiführen. Stimmt dann wären die Ursachen bekämpft.

Aber: Dies wird aber solange nicht geschehen, solange starke wirtschaftliche Nationen andere Länder und deren Ressourcen und Produktionen beherrschen und ausnutzen! Das Ungleichgewicht ist ja gewollt und wird auch in diesem Sinne geregelt – sonst hätten wir ja den Sozialismus, statt des Kapitalismus. Weshalb Aussagen der Neoliberalen “ der freie Markt wird es schon regeln“  völliger Blödsinn sind! So ist auch diese Aussage von Frau Merkel wieder einmal nur ein Lippenbekenntnis.

Die Verteilung der Flüchtlinge auf andere EU Staaten funktioniert ja auch nicht, das hat die Vergangenheit ja gezeigt. Kein anderes Land, ausser Schweden, war bereit eine grössere Anzahl Flüchtlinge aufzunehmen. Belgien hat schon massive Sorgen, UK auch, Schweden will nun auch keine Einwanderer mehr aufnehmen angesichts der massiven negativen Folgen, die die Bevölkerung seitdem erleben musste. Schweden ist auch an seine Grenzen gestossen. Von anderen Ländern wie Frankreich oder Spanien wollen wir mal garnicht reden.  Frankreich verdaut noch die Zuwanderer aus ihren Ex-Kolonien. Also bleibt dies auch nur ein hehrer Wunsch von Frau Merkel.

Weiter heisst es im Spiegel:

„Rund 50.000 neue Registrierungen seit Jahresbeginn

In diesem Jahr sind bei den Behörden 51.395 neue Asylbewerber registriert worden. Das berichtet die „Bild“-Zeitung und beruft sich auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Im vergangenen Jahr kamen 1,1 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland. Die Zahl der tatsächlich gestellten Asylanträge lag mit knapp 477.000 deutlich niedriger. Das liegt auch daran, dass es oft sehr lange dauert, bis ein eingereister Flüchtling einen Asylantrag stellen kann. Den größten Anteil unter den Antragstellern bilden die Flüchtlinge aus Syrien.“

So so, also knapp die Hälfte der Einwanderer stellt tatsächlich einen Asylantrag. Und was ist mit dem Rest? Ja, die sind einfach eingewandert – flüchten vielleicht weiter in andere Länder, versuchen vielleicht den Sprung auch in die USA zu schaffen – wie auch immer. Fakt ist, sie werden auf Dauer bleiben, hier oder anderswo in Europa, den so entgehen sie ja schliesslich der möglichen Ausweisung – einen anderen Grund sehe ich nicht, warum diese Menschen keinen Asylantrag stellen! Dem folgend, sind es zwar 50.000 neue Registrierungen, aber Einwanderer sind dann doppelt so viele, nämlich 100.000 Einwanderer – bisher. Das heisst, wir können im Jahr 2016 erneut mit über 1 Million Einwanderer rechnen.

Und es stellt sich weiterhin die Frage, wie die Regierung auch mit diesen neuen Zahlen umgehen will? Es gibt weiterhin weder einen Integrationsplan, noch Unterkünfte. Momentan werden Privatleute, die die Unterkünfte zur Verfügung stellen, über die Zahlungen des Staates pro Flüchtling, reich, und ehrenamtliche Helfer arbeiten sich dumm und dusselig – sie erhalten keine finanzielle Entschädigung für ihre Mühen.

Und weiter heisst es:

„Wie die „Frankfurter Rundschau“ mit Bezug auf Bamf-Zahlen meldet, sind im Dezember 2015 fast 2300 Algerier und 3000 Marokkaner nach Deutschland eingewandert. Noch im August des Jahres seien es insgesamt weniger als 1500 Algerier und Marokkaner gewesen. Der Sprecher des Uno-Flüchtlingshilfswerks, Stefan Telöken, sagte der Zeitung: „Traditionell sind Bewohner der Maghreb-Staaten eher nach Spanien und Frankreich ausgewandert“. Da der Weg übers Mittelmeer unterbrochen sei, scheine sich die Bewegung auf die Balkanroute verschoben zu haben.“

Nun, es handelt sich hier nun definitiv nicht um Asylberechtigte, sondern wie es dort auch steht, um Einwanderer!

 

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