Polizeiberichte quer aus der Republik


Herr Jakob Augstein schreibt in seiner neuesten Kolumne über Gerüchte über muslimische Einwanderer. Diese seien angeblich!!  „Jung, aggressiv, [hätten ein] mittelalterliches Frauenbild, Machos, behandeln Frauen wie Freiwild. Die Flüchtlinge haben noch nicht mal ihre Sachen ausgepackt, aber wir wissen schon alles über sie.“

Soso, Gerüchte sollen das sein, und ein völlig falsches Bild von muslimischen Männern.

Wir sind also alle blind, wenn wir Frauen mit Kopftüchern sehen und verschleiert in Burkas, wir sind uninformiert über die Steinigungen und Tötungen von Frauen, und die Berichte über Ehrenmorde und Zwangsverheiratungen sind wahrscheinlich alles nur Lügen. Und der Blogger Raif Badawi wurde auch nicht zu 1000 Stock- bzw. Peitschenhieben verurteilt, von denen er 50 bereits erhalten hat – und das alles nur, weil er für Meinungsfreiheit in seinem islamischen Land kämpfte, während seine Frau ausser Landes geflüchtet ist, um sich vor Repressalien zu retten

Das sind mittelalterliche, grausame Methoden!

Ich zitiere mal den Spiegel:

„In einem Text,den der SPIEGEL in Auszügen abdruckte, berichtete Badawi von seinen Eindrücken und Erfahrungen. Er schrieb, dass er auf „wundersame Weise fünfzig Peitschenhiebe überlebt“ habe, während er umringt gewesen sei „von einer jubelnden Menge, die immerzu Allahu akbar rief“.[…] Sein Vergehen aus Sicht der Herrscher besteht darin, dass er in seinem Blog immer wieder die Religionspolizei für ihre harte Durchsetzung der in dem wahhabitischen Königreich vorherrschenden strengen Auslegung desIslams kritisierte.“

Mit diesem Urteil, so der Spiegel, handelt Saudi-Arabien im Sinne der Religion:

Saudi-Arabien folgt in seiner Rechtsprechung einer strikten Interpretation der islamischen Scharia.“

Und in Wuppertal gibt es eine Scharia-Polizei, so berichtete der Spiegel 2014und kommentiert: „Der Auftritt der Scharia-Polizei in Wuppertal sollte nicht verharmlost werden. Er ist ein Alarmzeichen – in Teilen der Gesellschaft läuft einiges grundsätzlich falsch.“

Und in einem weiteren Artikel zum Thema heisst es:

„Einige besonders überzeugte Islamisten versuchten dann im vergangenen Sommer als „Religionspolizei“ im Bonner Problemstadtteil Tannenbusch ihre Regeln durchzusetzen, durchaus mit Gewalt. Wie aus einem Papier der Polizei hervorgeht, wollte die Horde unter anderem junge Mädchen zum Tragen eines Schleiers zwingen. Auch schlugen die vermeintlich Rechtgläubigen einen Teenager zusammen, weil er auf einer Party Alkohol getrunken hatte.“

Nun, sind das alles Berichte von Faschisten, Herr Augstein? Sind diese Berichte Lügen?

Wohl kaum! Was ich aber wirklich glaube, ist, dass Männer wie Herr Augstein durch ihre Verharmlosung von Tatsachen und Leugnung der Gefahren mit Sicherheit nicht in der Lage sein werden, „ihre“ Frauen und MItbürger zu schützen oder gar zu verteidigen, wenn sie überfallen werden! Weil sie gar nicht vorbereitet sind und „weich“ sind. Sie glauben doch tatsächlich, sie könnten mit ihrer toleranten, offenen, menschenfreundlichen Sichtweise Traditionen, und tief verwurzelte, archaische religiöse Sichtweisen einfach wegdiskutieren und missionieren! Und nur deswegen, weil es nicht existieren darf, meinen, es existiert dann auch nicht!  Oder wird diese Meinung nur eingenommen, weil man dann als besserer Mensch in den Augen der Anderen anerkannt wird und sich als Anti-Faschist, Menschenfreund, und NICHT fremden-feindlich „outen“ kann?? Oder wieso sind diese Menschen mit Blindheit geschlagen und beten wider besseren Wissens immer wieder das gleiche Mantra??!!

Doch zurück zu den vermeintlichen Gerüchten.

Ich habe mal aus purer „Neugier“ in Google nach „Polizeiberichte Vergewaltigung“ gegooglet. Und stieß dabei sofort auf folgende Berichte aus den Monaten September/Oktober, weiter wollte ich nicht zurückgehen:

Augsburg, 13. 09.2015, Augsburger Allgemeine:

Mit folgender Beschreibung fahndet die Kripo nach dem Vergewaltiger: Der mutmaßliche Täter ist rund 170 Zentimeter groß, schlank und etwa 30 Jahre alt. Seine Haut ist dunkel. Er sprach gebrochen Deutsch. Zur Tatzeit trug der Vergewaltiger einen grau-weißen Strickpullover mit drei blauen und einem roten Streifen im Brustbereich.


Ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/Ins-Gebuesch-gezerrt-und-vergewaltigt-id35464897.html

 

Dresden, 22.10.2015, SZ-Online:

Dabei traf sie auf zwei Männer, die sich vor dem Kellereingang eines der Wohnhäuser aufhielten. Die beiden sprachen die Frau in einer ihr unverständlichen Sprache an und zerrten sie kurz darauf in den Kellerzugang.[…] Der Haupttäter war zwischen 25 und 30 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß und von sportlicher Statur. Er hatte sehr kurze schwarze Haare. Er wurde als südländischer Typ beschrieben. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung.

Dresden, 18.09.2015, Radio Dresden:

Laut Polizei flüchtete der Mann nach der Tat. Der Tatverdächtige – ein 31-jähriger Marokkaner – wurde wenig später durch alarmierte Polizeibeamte festgenommen. Alle Funkstreifenwagen in Dresden seien alarmiert worden, sagte Polizeisprecher Marko Laske. Der Mann sei dann wenig später in der Nähe festgenommen worden. Dabei habe er keinen Widerstand geleistet. Der 31-jährige Asylbewerber lebe bereits länger in Dresden. Nähere Details würden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt, sagte Laske.
Dresden, 27.10.2015, Polizei Dresden:

Eine 20-Jährige lief Montagnacht die Straße Am Gottesacker aus Richtung Kötzschenbrodaer Straße kommend entlang, als ihr in Höhe einer Kita ein Fahrradfahrer entgegenkam. Dieser stoppte vor der Fußgängerin und hielt ihr ein Messer entgegen. Dann forderte er die Handtasche und das Handy der 20-Jährigen. Die Frau übergab ihm die Gegenstände und der Radfahrer entfernte sich in Richtung Kötzschenbrodaer Straße.

Bei dem Täter soll es sich um einen 25 bis 30 Jahre alten und 170 bis 180 cm großen Mann südländischen Typs handeln. Er war schlank und trug eine dunkle Kapuzenjacke. Das Fahrrad wurde als dunkles Herrenrad ohne Beleuchtung beschrieben.

Fresing/Erding, Süddeutsche Zeitung, 07.09.2015:

Wie die Polizei mitteilt, schob sie ihr Fahrrad auf dem Fußweg in Richtung Fürstendamm, als sie ein etwa 25 bis 30 Jahre alter, etwa 1,70 Meter großer, dunkelhäutiger Mann mit dunklen, kurzen, gelockten Haaren und Kinnbart ansprach. Er wurde zudringlich, worauf die Frau weglaufen wollte. Der Täter stellte sich ihr aber in den Weg, warf sie auf den Boden und vergewaltigte sie am Beginn des Fürstendammes nahe der Ottostraße (B 11). Die Kripo Erding (0 81 22/96 80) bittet um Hinweise auf den Täter.

Ellwangen, 22.10.2105, Südwest Presse:

Die Polizei hat daraufhin mit der Geschädigten Kontakt aufgenommen. Nach deren Angaben soll sich die Tat gegen drei Uhr morgens ereignet haben. Ein Mann habe sie überwältig und in einer Seitenstraße vergewaltigt. Ein zweiter Mann wäre passiv anwesend gewesen; beide hätten sich in einer ausländischen Sprache unterhalten. Der Haupttäter wird von der Geschädigten auf etwa 30 Jahre geschätzt.

Mönchengladbach, 23.10.2015, Pressportal der Polizei:

Trotz Gegenwehr gelang es dem Täter, sich an seinem Opfer zu vergehen. Der jungen Frau gelingt es schließlich, sich zu befreien und weg zu rennen. Beschreibung des Unbekannten: Ca. 40 Jahre alt, 170 – 180 groß, dunkle, schwarze, kurze Haare, vermutlich Südländer, bekleidet mit einer Jeans und einer Jacke. Der Mann sprach nur gebrochen Deutsch und letztlich nur noch Englisch mit seinem Opfer

Magdeburg, Oktober 4 Fälle, mdr.de:

Schon wieder hat es in Magdeburg einen Übergriff auf eine Frau gegeben. Es ist der vierte allein im Oktober. Kurz nach der Tat nahm die Polizei drei Männer fest. Offizielle Angaben über die mutmaßlichen Täter gibt es nicht. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT handelt es sich um Asylbewerber. Die Staatsanwaltschaft wollte diese Information weder bestätigen noch dementieren.

[…]

Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT handelt es sich bei den drei Männern um Asylbewerber aus Afghanistan. Die Staatsanwaltschaft wollte dies weder bestätigen noch dementieren.

Stuttgart, 14. Oktober 2015, Stuttgarter Nachrichten:

Wer Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/8990-5778 zu melden. Der Mann soll etwa 60 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß sein. Er hat schwarz-grau-meliertes Haar und trägt einen ungepflegten Stoppelbart. Er nannte sich „Ronny“, sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent, war dunkel gekleidet und trug eine dunkle Jacke mit einem hellen Aufdruck auf der Vorderseite im Bereich der linken Brust.

Berlin, 28.09.201, Polizeibericht Berlin:

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera und einer Videosequenz sucht die Polizei Berlin nach einem derzeit unbekannten Mann, der in Verdacht steht, eine Frau in Wittenau vergewaltigt zu haben. Nach den bisherigen Ermittlungen war der Gesuchte der 37-Jährigen am Sonntag, den 31. Mai 2015 gegen 3.45 Uhr gefolgt, nachdem sie am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf ausgestiegen war, hat sie überwältigt und sich an ihr vergangen.
Der Tatverdächtige hat ein südeuropäisches Aussehen und sprach das Opfer auf serbo-kroatisch an. Er ist 25 bis 35 Jahre alt, trug einen roten Kapuzenpullover, eine Jeans und schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle.

Polizei Bayern, Polizeibericht, 05.09.2015:

Die Vergewaltigung fand zwischen 03.45 und etwa 04.45 Uhr im Bereich der Innstraße, auf Höhe der Höhe der Berufsschule statt. Ein unbekannter dunkelhäutiger Mann war einer jungen Frau kurze Zeit gefolgt, hatte sie in ein Gebüsch gezogen und vergewaltigt. Nach der Tat war der Mann zu Fuß in unbekannter Richtung geflüchtet. Das Opfer traf dann auf eine Personengruppe und bat um Hilfe. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb aber zunächst ergebnislos.

Ermittler der Kripo Mühldorf übernahmen umgehend die Untersuchungen. Und bereits am späten Freitagnachmittag führten die Ermittlungen zum Erfolg: in einer Mühldorfer Gemeinschaftsunterkunft wurde ein 24 Jahre alter senegalesischer Asylbewerber festgenommen, der als dringend tatverdächtig gilt.

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