willkommen op de doerp


Heute morgen hatte ich den Termin mit dem Suedbrandenburgischen Allzweckverband. 10 Uhr vor dem neuen Grundsteuck zwecks Abholung des Sperrmuells, den ich vergangene Woche aus dem Schuppen und dem Blockhaus gemeinsam mit meinem Sohn und seinem Freund schleppte.
Ich fuhr also zeitig zum Grundstueck und parkte und ….. dachte ich guck‘ nicht richtig. Da ist ein aelterer Herr auf unserem Grundstueck und zerkloppt mit einem Vorschlaghammer die alten Schraenke und Regale und Kommoden und faehrt das Zeug mit einer Schubkarre ueber die Strasse zu seinem Grundstueck.
Ich gehe zu ihm hin und sage freundlich:“Guten Morgen.“ „Guten Morgen“, gruesst er zurueck. „Na, sie muessen sich beeilen mit dem Wegfahren, die Sperrmuellabfuhr kommt gleich.“ „So,“ sagt er, ja dann fahre ich die Schraenke im ganzen Stueck rueber, und zerkleinere sie dann spaeter.“ Der macht sich ja so gar keine Gedanken, dass er sich auf einem fremden Grundbesitz befindet. „Was machen Sie denn damit?“ frage ich neugierig. „Och, man kann immer Bretter brauchen.“ sagt er. Ich stelle fest, dass alle Stuehle weg sind und einiger anderer Kleinkram. Was wollen die Leute nur mit dem gammeligen Zeug??!!
Ich sage zu ihm, haette ich das vorher gewusst, dass er sich fuer das Zeug interessiert, dann haette ich ihn gebeten, das Blockhaus auszuraeumen, haette mir Arbeit erspart. „Ach, sie haben das ausgeraeumt.“ Ich nicke und klaere ihn auf.“Ja, ich bin schliesslich die neue Besitzerin.“ „Achso,“ sagt er dann, waehrend er selbstverstaendlich weiter die Einzelteile auf seine Schubkarre laedt und immer noch keine Anzeichen von Peinlichkeit oder Beschaemung erkennen laesst. Ach, er dachte ich sein die Paechterin und meinte, er kenne mich von frueher. Nein, da irrt er, ich bin diejenige, die das Grundstueck jetzt erst gekauft hat. Mh, sein Nachbar, faehrt er fort, haette ihm gesagt, er koenne das Zeug hier abholen. Sein Nachbar also. „Soso, das ist aber merkwuerdig, dass er das so einfach bestimmt“, sage ich. Ich werde mal mit dem reden muessen.
Ich beginne den Rest der Moebel – ist ja kaum noch was uebrig, was ich jetzt auch nicht schade finde – an die Strasse zu schleifen.
Da kommt eine aeltere Frau auf dem Fahrrad vorbei. Oh, sagt sie, ich habe noch ein kleines Stueckchen Teppich, darf ich das dazu legen. „Nur zu!“ Ich resigniere. Sie holt eilig ihren kleinen Teppichrest und traut sich dann nicht naeher. Sie hat Angst vor meinen beiden Hunden… Beagle-Mixe. Ich greife nach ihrem Reststueck und werfe es auf den Haufen. Sie bedankt sich, wuenscht mir einen schoenen Tag und radelt weiter.
Ich bin ja auch vom Dorf und ein Landei…. aber soooo kenne ich das nicht. Deins ist auch Meins …. ist das jetzt nur so, weil es noch alte Gewohnheiten sind, also speziell gewohnte sozialistische Dorfrechte? Oder weil es mal Ländereien des Rittergutes Blankenfelde waren, gilt das Einer-fuer-Alle, Alle -fuer-Einen-Gesetz?? Ich denke, wegen dieses Schrottes kann es mir ja egal sein, aber einfach so das Grundstueck betreten und wegnehmen, was da so rumliegt, ist dennoch ein starkes Stueck.
Es muss dringend eine Mauer um das Grundstueck gebaut werden, und ein Warnschild. Vielleicht so eines…. ;D

3 Gedanken zu “willkommen op de doerp

    • Oh auch sehr schnuckelig und doch voellig ausreichend. Allerdings finde ich es ein wenig zu teuer als Rohbau – kenne aber auch nicht die Preise in Muc. Ich finde 20.000 muesste er schon noch nachlassen,weil das wird dich der Innenausbau mind. kosten.

  1. Ach was. Mit ein bisschen Farbe ist das alles wieder huebsch. ;-p

    Zur DHH: Sieht aus, als waere der Aussenanstrich schon eine Weile her, d.h. laengerer Baustopp, Feuchtigkeit,… ?

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